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Das Frauenfrühstück am 01.02.2020 stand diesmal unter dem Thema:

„Hilfe, wo ist die Insel“

Beim Suchen half die Referentin Nelli Bangert

Als ihre Freundinnen sehr früh heirateten, und sie ihren Prinzen nicht fand, fragte sie sich, Gott was hast du mit meinem Leben vor. Die Antwort fand sie in der Bibelschule, die sie zwei Jahre besuchte.

Wir planen unser Leben bis ins kleinste Detail, aber das Leben ist anders. Und wenn es nicht so läuft wie wir wollen geraten wir unter Stress.

Als Stressquellen nennt sie: Perfektionismus, mangelndes Selbstbewusstsein. Wir wissen oft nicht wo unsere Stärken sind. Seine Stärken finden heißt seinen Platz finden.

Auch wollen wir von jedem gemocht werden, daher machen wir, was von uns erwartet wird. Gute Freunde nehmen uns aber so, wie wir sind.

Krisen und Krankheit sind weitere Punkte.

Wie kann ich in Frieden durch chaotische Zeiten gehen.

Die Antwort findet Frau Bangert in Markus 4 Vers 34. Die Sturmstillung. Jesus spricht zum Meer und es wird von einem Moment zum anderen ruhig. Gott kann uns Frieden geben.

Unser Alltag ist einschließlich Sonntag vollgepackt. Dabei ist er so wichtig. Innehalten, zu Ruhe kommen, zu Gott kommen. Er nimmt uns wie wir sind, wir müssen nicht alles fertig haben, wenn wir zu ihm gehen.

Bei der Begegnung mit Gott fällt eine Last von uns ab, es erquickt uns. Von Jesus oder Gott geht eine Kraft aus, die uns hilft.

Wir sollen Zeit für die Begegnung mit Gott einplanen, sie ist sehr wichtig für uns. Wo dies ist, ist für jeden anders. Frau Bangert beginnt den Tag mit Bibel lesen, sie geht in ein Café um einzukehren und Ruhe zu finden. Jeder hat so einen Ort der Ruhe z.B. der Garten, einen Tisch mit einer Kerze, der Ohrensessel…

Vielleicht ist es schwer die Tür zum Ort der Ruhe aufzumachen, es lohnt sich aber es immer wieder zu tun.

 

Das Frauenfrühstück in Ober-Roden fällt wegen Corona momentan leider aus

Das Frühstück für Frauen findet jeden Donnerstag von 10:00 bis 12:00 Uhr, außer während der Sommerferien,  im Gemeindesaal statt. Wir pflegen einen ökumenischen Umgang, d.h. niemand wird nach seiner Konfession oder Zugehörigkeit zur Gemeinde gefragt.

Wir decken gemeinsam den Tisch, jede kann eine Kleinigkeit mitbringen, der Kaffee wird von der Kirche gestellt. Für die Brötchen, aber auch für gemeinsame Aktivitäten, z.B. einen Ausflug, zahlen wir gern den  Betrag von 1,20 €.

Bevor wir mit dem Frühstück beginnen, singen wir gemeinsam ein Lied und bekommen eine kurze Andacht vorgelesen. Danach lassen wir uns schmecken, was der gedeckte Tisch jeweils hergibt. Und zum Schluss räumen wir auch gemeinsam wieder auf. Den Abwasch erledigt die Geschirrspülmaschine.

Ein paar „Pflichten“ übernehmen wir gern im Laufe des Jahres. Dazu gehört das Schmücken der Osterkrone, die während der Osterzeit die Kirche schmückt. Als Lohn für diese Mühe gab es bisher statt des Frühstücks ein Mittagessen, Pellkartoffeln mit Frankfurter grüner Soße und hartgekochten Eiern. Und kurz vor Weihnachten dürfen wir das Schmücken des Tannenbaums übernehmen.

Ab und zu wird die Bitte um Unterstützung an uns herangetragen, beispielsweise Briefe auszutragen, beim Gemeindefest zu helfen, oder, wenn wieder die Wahl des Kirchenvorstands ansteht, die abgegebenen Stimmen mit auszuzählen. Alles freiwillig, niemand wird gedrängt.

Schauen Sie einfach mal rein und überlegen, ob es Ihnen nicht vielleicht Freude macht, neue Bekanntschaften zu schließen oder sich über das ein oder andere zu unterhalten.

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